Dr. Hans Mathias Kepplinger
Professor für Empirische Kommunikationsforschung
am Institut für Publizistik der Universität Mainz

Weblog von mathias.kepplinger

Helen Dinerman Award für Hans Mathias Kepplinger

Die World Association for Public Opinion Research (WAPOR) hat Hans Mathias Kepplinger den diesjährigen Helen Dinerman Award zuerkannt. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Philip Converse, Elihu Katz, Juan Linz, Seymour Martin Lipset, Robert K. Merton, Elisabeth Noelle-Neumann und Sidney Verba. Die Preisverleihung findet am 15. Juni in Hongkong statt.

Lesung in Bibliothek des Deutschen Bundestages

Auf Vorschlag des Präsidenten des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert, liest Hans Mathias Kepplinger in der Bibliothek des Bundestages aus seinem Buch: "Die Mechanismen der Skandalisierung. zu Guttenberg, Kachelmann, Sarrazin & Co: Warum einige öffentlich untergehen - und andere nicht". Die Lesung findet am 10. Mai um 17:30 im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Platz der Republik 1, statt. Bei der Vorstellung des Buches am 28. Februar in Berlin haben Hans Werner Kilz (SZ) und Hugo Müller-Vogg (Bild) unter Leitung von Armin Fuhrer (Focus) darüber diskutiert.

Warum Wahlkampf im Internet?

Die Zahl der Menschen, die die Internetplattformen der Parteien im Wahlkampf 2009 genutzt haben, ist beeindruckend. Sie ist jedoch weit geringer als die Zahl der Menschen, die über die traditionellen Medien erreicht wurden. Reaktionen auf Äußerungen der Parteien und ihrer Kandidaten im Internet waren selten und inhaltlich dürftig. Die Reichweite und damit die Bedeutung des Internet als Forum der politischen Diskussion und als Quelle der Meinungsbildung wird deshalb weit überschätzt. Vgl. Hans Mathias Kepplinger/Nicole Podschuweit: Der Online-Wahlkampf der Parteien.

Unter den Top-Ten der Agenda-Setting-Forschung

Die Untersuchung von Hans-Bernd Brosius und Hans Mathias Kepplinger über "The Agenda-Setting Function of Television News. Static and Dynamic Views" gehört zu den 10 meistzitierten Studien zum Einfluß der Medien auf das Problembewußtsein der Bevölkerung. Dies ist das Ergebnis einer umfassenden Analyse der Publikationen in 56 internationalen Fachzeitschriften. Die Verfasser zeigen auf breiter empirischer Grundlage, daß die Berichterstattung der Medien in der Regel den Meinungen der Bevölkerung um 1 bis 3 Wochen vorausgeht. Quelle: Journal of Communication 99 (2009) S. 481-513

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