Dr. Hans Mathias Kepplinger
Professor für Empirische Kommunikationsforschung
am Institut für Publizistik der Universität Mainz

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Nonverbale Medienkommunikation

Der dritte Band der gesammelten Werke von Hans Mathias Kepplinger ist im VS Verlag unter dem Titel "Nonverbale Medienkommunikation" erschienen. Er entält empirische Untersuchungen zur optischen Darstellung der Spitzenkandidaten bei Bundestagswahlen von 1990 bis 2009, zur Wirkung von nonverbalen Verhaltensweisen in Fernsehinterviews, zu den Effekten von Kameraperspektiven sowie zu den Einflüssen von Pressefotos auf die Betrachter.

Unter den Top-Ten der Agenda-Setting-Forschung

Die Untersuchung von Hans-Bernd Brosius und Hans Mathias Kepplinger über "The Agenda-Setting Function of Television News. Static and Dynamic Views" gehört zu den 10 meistzitierten Studien zum Einfluß der Medien auf das Problembewußtsein der Bevölkerung. Dies ist das Ergebnis einer umfassenden Analyse der Publikationen in 56 internationalen Fachzeitschriften. Die Verfasser zeigen auf breiter empirischer Grundlage, daß die Berichterstattung der Medien in der Regel den Meinungen der Bevölkerung um 1 bis 3 Wochen vorausgeht. Quelle: Journal of Communication 99 (2009) S. 481-513

Publizistische Konflikte und Skandale

Wie entstehen aus berechtigten Protesten gewaltsame Auseinandersetzungen? Welchen Einfluß hat die Bildberichterstattung des Fernsehens auf Täter und Opfer von Gewalt? Ist die Skandalisierung aller Missstände theoretisch möglich und praktisch wünschenswert? Antworten geben empirische Untersuchungen konkreter Fälle in dem oben angezeigten Buch, das gerade im  Verlag für Sozialwissenschaften erschienen ist.

Warum Wahlkampf im Internet?

Als Ergebnis quantitativer und qualitativer Analysen der Internetauftritte der Parteien und der Befragung der Internet-Verantwortlichen der im Bundestag vertretenen Parteien kann man feststellen: Die Zahl der Menschen, die die Internetplattformen der Parteien im Wahlkampf nutzen, ist beeindruckend. Sie ist jedoch weit geringer als die Zahl der Menschen, die über die traditionellen Medien erreicht werden.

Wirtschaftliches Wissen und Verständnis

Das Institut für Publizistik der Universität Mainz und das Institut für Demoskopie Allensbach führen  eine Untersuchung zur medialen Darstellung von Elementen der sozialen Marktwirtschaft und der zentralen Planwirtschaft sowie den entsprechenden Vorstellungen der Bevölkerung durch. In der von Prof. Dr. Hans Mathias Kepplinger angeregten und koordinierten Studie werden Medieninhaltsanalysen mit Bevölkerungsumfragen kombiniert. Die Leitung der Inhaltsanalysen hat Prof. Dr. Oliver Quiring, die Leitung der Bevölkerungsumfragen Prof. Dr. Renate Köcher.

Theorie und Praxis öffentlicher Kommunikation

Bei der 12. International Agenda Setting Conference vom 7. bis 9. Oktober 2011 in Luzern wurde Hans Mathias Kepplinger aufgrund seiner Verdienste um die Medienwirkungsforschung mit dem Theory Award ausgezeichnet.

Unter dem Reihentitel "Theorie und Praxis öffentlicher Kommunikation" veröffentlicht der VS Verlag in sieben Bänden die wichtigsten theoretischen und emprischen Untersuchungen von Hans Mathias Kepplinger. Erschienen sind folgende Titel:

Band 1: Politikvermittlung (2009)

Band 2: Publizistische Konflikte und Skandale (2009)

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